Futures sind standardisierte Produkte, welche an der Börse gehandelt werden. Der Handel mit Futures wird auch als unbedingtes Termingeschäft bezeichnet. Man unterscheidet 2 Arten von Futures:


-Financial Futures (Währungen, Zinsen, Aktienindizes, Staatsanleihen)


-Commoditiy Futures (Rohstoffe, wie Gold, Rohöl usw.), pflanzliche Produkte (Mais, Sojabohnen, Orangensaft usw.), tierische Produkte (Schweinebäuche, Rinderhälften)

Futures sind Vereinbarungen über einen Kaufgegenstand, der


-in Zukunft (z.B. 3 Monaten, 1 Jahr usw.)


-vom Verkäufer zu liefern und


-vom Käufer zu einem bereits heute festgelegten Preis zu beziehen ist


Welche Erwartungen haben Käufer und Verkäufer des Futures?


-Erwartungen von Long Futures (Käufer):
Der Kurs des Basiswerts steigt


-Erwartungen von Short Futures (Verkäufer):
Der Kurs des Basiswerts sinkt


Der Handel mit Futures birgt auch Risiken. Darum verlangt die abwickelnde Bank/Broker vom Käufer und Verkäufer eine Sicherheitsleistung in Form von Geld. Diese wird Initial Margin genannt und dient dazu, Verluste zu decken, die infolge von Kursschwankungen entstehen können.

Futures werden aus 2 Gründen verwendet:


- Als Absicherungsinstrumente 

   (z.B. als Short-Position im Sinne einer «Versicherung» für    
    Aktienpositionen)


- Als Spekulationsinstrumente

Futures
gehören zu den regulierten Produkten, bei denen die Broker lediglich durch Transaktionen verdienen.

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